Sukkulenten - Kranz




Das mit dem grünen Daumen ist ja so eine Sache, aber zumindest keine hoffnungslose - Sukkulenten sei Dank. Die meisten Sorten kommen nämlich mit sehr wenig Wasser aus und da sie auch an extremes Klima gewohnt sind, überleben sie selbst meine "Pflege".


Meine Liebe zu den sukkulenten Schönheiten habe ich aber schon vor einer ganzen Weile entdeckt und seitdem wächst meine kleine Sammlung kontinuierlich.

Zum Großteil vermehre ich sie mit ihren Ablegern selbst, das klappt super und ist relativ unkompliziert.
Der überwiegende Teil meiner grünen Sammlung stammt jedoch aus Italien, wo ich jedes Jahr im Urlaub auf den verschiedenen Märkten zuschlage und mich mit kleinen Sukkulenten und Kakteen für zuhause eindecke. Als kleine Urlaubserinnerung!☼




Green is the new black

Sukkulenten im Adventskranz


Advent im August? 

Auf der Suche nach geeigneten Pflanzgefäßen mögen es die Sukkulenten auch gerne speziell. 
Es muss ja nicht immer das Terrarium oder der übliche Pflanztopf sein.
Ich habe schon so viele witzige Ideen gesehen und sogar welche die in alten Schuhen, in Suppenkellen, in leeren Glühbirnen und sogar in Fensterläden aus Holz eingepflanzt wurden. 

Für meine Urlaubsmitbringsel bin ich schließlich auf dem Flohmarkt fündig geworden: ein kleiner Adventkranz aus Keramik, der kurzerhand einfach umfunktioniert wurde.
Und ich finde ja, seine ursprüngliche Verwendung sieht man ihm so gar nicht mehr an. Oder was denkt ihr?



Sukkulenten Liebe

Sukkulenten im Kranz

Dekotrend Sukkulenten


Und wie dekoriert ihr am liebsten eure Sukkulenten?
Sonnige Mittwochsgrüße,
Rebecca




[Nachmachtipp] Statement Spiegel




Der einfachste Trick um Weite und Licht in einen Raum zu holen ist: Spiegel aufzuhängen.
Sie reflektieren das einfallende Licht und verdoppeln so optisch die Raumtiefe, perfekt also für kleine und eher dunkle Räume. Unser Flur etwa ist da ja ein absoluter Traumkandidat: dunkel, lang und schmal.

Den stärksten Effekt erzielt man übrigens dann, wenn man den Spiegel so hängt, dass er eben nicht nur viel Licht auffängt, sondern dass auch die vom Spiegelbild getroffene Fläche möglichst hell und frei ist.

Neben dem praktischen Wert sind Spiegel aber auch vor allem sehr dekorative Elemente und werden immer mehr zum richtigen Designobjekt.
Und aus diesem Grund habe ich neben meinem Raindrop Spiegel, der ja aus schlichten Holzkugeln besteht, einen weiteren "Statement" Rahmen aus dünnem Sperrholz für einen Rundspiegel entstehen lassen.
Dieser lässt sich relativ simple und wunderbar individualisieren: mit etwas Farbe und ein paar Klebepunkten oder was immer euch an Formen und Mustern gefällt.


DIY Statement Spiegel mit geometrischen Rahmen

Nachmachtipp DIY Spiegelrahmen aus Holz



DIY Statement Spiegel


Du brauchst:

runder Spiegel
○ Sperrholz(reste) in Kiefer und Pappel
Acrylfarbe in Schwarz 
Stichsäge
Heißklebepistole
Schleifpapier
Klebepunkte


So geht´s:

Zunächst legt ihr den Spiegel auf das Holz und zeichnet die Größe mit Bleistift nach. Den so entstandenen Kreis schneidet ihr nun mit Hilfe der Stichsäge aus. Die Ränder schleift ihr mit feinem Schleifpapier glatt.

Nun geht es ans Zeichnen der einzelnen Formen innerhalb des Kreises: Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ich fand es schöner, die Teile in verschiedenen Größen und Längen aufzuzeichnen, aber das ist Geschmackssache.

Wenn ihr damit zufrieden seid, sägt ihr die ebenfalls mit der Stichsäge aus und schleift sie an den Seiten glatt.
Ehe ihr nun die einzelnen Teile mit Heißkleber auf den äußeren Rahmen klebt, könnt ihr noch mit Acrylfarbe  farbliche Akzente setzen.



DIY Statement Rahmen von Sinnenrausch


Punktlandung

Habt ihr euch auch schon immer gefragt, wofür diese schwarzen Klebepunkte aus dem Bürobedarf eigentlich gut sein sollen? In meinem Fall ganz klar: Um zu verschönern.
Denn um das Schwarz im Rahmen noch einmal aufzugreifen, habe ich ein Holzteil damit beklebt. Falls mir dann irgendwann nicht mehr nach Punkten ist, lassen sich diese ganz einfach wieder abziehen.







Material + Werkzeug*

    





Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen und gutes Gelingen,
Rebecca




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Naschen wie die Italiener: Knusprige Cantuccini





Seid ihr alle wieder gut zurück aus eurem Sommerurlaub?
Oder etwa noch mitten drin?
Dann ist euch mein Neid gewiss. ;-)
Ich finde ja, dass diese Wochen, auf die man immer so lange hinfiebert und plant, immer viel zu schnell vorbei gehen.


Gefühlt erst gestern die Koffer gepackt, schlägt man heute schon wieder den Sand aus den Badetüchern. Was bleibt ist Sonne auf der Haut und wehmütiges Fernweh - spätestens beim Sichten und Bearbeiten der Urlaubsbilder.
Damit aber dieses schöne und entspannte Gefühl, welches einem im Urlaub heimsucht, doch noch länger anhält, packe ich jedes Jahr kleine Mitbringsel mit ein, die mich an diese schöne Zeit erinnern.


Das können kleine Muscheln oder eine kleine Flasche voll Sand vom Strand sein, ein Dekoschatz aus einem örtlichen Laden, Olivenöl von ansässigen Bauern, ein regionaler Sommer-Hit, der mich auch zu Hause im Alltag wieder ins Urlaubsland zurück träumen lässt, einige Ableger italienischer Sukkulenten oder selbstgemachte Cantuccini von unserer sympathischen Ferienhausvermieterin Rosanna.


Von ihr gab es nicht nur selbstgebackenen Kuchen als Willkommensgruß, sondern auch knuspriges Mandelgebäck zum Abschied. Wie ihr euch vorstellen könnt, fällt einem da die Heimreise gleich doppelt so schwer.

Mit im Gepäck jedoch nicht ohne das Rezept für die leckere italienische Nascherei für euch zum Nachbacken:




Selbstgemachte Cantuccini

Cantuccini mit Espresso



Mandelkekse

Toskanische Cantuccini

Das ist drin ( für 60 Stück):

○ 300g Mehl (Type 405)
○ 4g Backpulver
○ 250g Zucker
○ 3 Eier
○ 1 Prise Salz
○ 250g ganze, ungeschälte Mandeln


So wird´s gemacht:

Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und auf eine glatte Arbeitsfläche oder in eine große Schüssel sieben. Eine Mulde in die Mitte drücken. Zucker, Salz, aufgeschlagene Eier und Mandeln hineingeben.

Die Zutaten mit einem Backspatel vermengen. Dann mit beiden Händen zu einem Teig verkneten. Aus dem Teig mit bemehlten Händen Rollen von 3-4cm Durchmesser formen. Die Rollen in Klarsichfolie hüllen und 30 Minuten kühl stellen.

Den Backofen auf 175° C vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen, die Rollen darauf setzen und 10-15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und die Rollen in schräge, etwa 1cm dicke Scheiben schneiden.

Die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben nochmals auf das Blech legen und in ca. 5 Minuten goldbraun backen. Die Cantucci abkühlen lassen und bis zum Verzehr in einer verschließbaren Blechdose aufbewahren.



Knusprige Mandelkekse mit Espresso



Die Cantuccini oder auch Cantucci genannt gehören zu den bekanntesten Süßigkeiten der Toskana und dort genießt man sie ursprünglich zu süßem Wein, aber ich nasche die knusprigen Mandelkekse am allerliebsten zu einer Tasse Cappuccino oder tunke sie in Espresso.



Viel Freude beim Nachbacken und Genießen,
Rebecca








Geheimnisvolle Schönheit, leckeres Essen und knallblauer Himmel: Auf in die Toskana





Wer mir auf Instagram folgt, weiß bereits, warum es in den letzten Wochen hier so still war. Wir waren die letzten Wochen im sonnigen Süden, genauer gesagt in der Toskana, wie auch schon die Jahre zuvor und es fühlt sich mittlerweile schon fast ein wenig wie "nach Hause kommen" an.


Zypressengesäumte Wege, sanfte Hügel und mittelalterliche Dörfer


Italien ist ein Land mit so viel Seele und hinterlässt bei mir immer großen Eindruck.
Davon zehre ich auch noch lange nach unserer Heimreise. In Summe sind es wohl die vielen, kleinen Dinge, die ich so sehr mag:

Es sind die verschlafenen, pittoresken Dörfchen mit den gepflasterten Gassen und den Steinhäusern, die mit Blumen geschmückten Hinterhöfe und Balkone und natürlich die vielen Wäscheleinen. Überall diese Wäscheleinen, ihr kennt das bestimmt. Ohne sie wäre das Stadtbild irgendwie nicht komplett.

Es ist die malerische Landschaft mit Fernblick auf Zitronenbäumen und Weinbergen. Es ist das silbergrün der Olivenhaine und das knallblau des Himmels. Es ist der Duft von Meer, Sonne, Rose, Minze, Pinie, Rosmarin und Knoblauch, der in der Luft liegt.

Wie das Land, so der Mensch

Es sind die Menschen, die immer freundlich und locker, offen und herzlich sind und die Sonne im Gemüt haben! Zudem wird in Italien ständig "kommuniziert". Immer, überall, zu jeder Tageszeit und lautstark.
Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob man die Sprache spricht, man unterhält sich leidenschaftlich gerne mit Händen und Füßen. Rosanna, unsere italienische Ferienhaus-Vermieterin und ihre sympathische Familie haben uns ohne ein Wort englisch zu verstehen, gleich am ersten Tag zu sich eingeladen, um gemeinsam zu Trinken und zu Essen.

Und dann ist da noch die Musik. Berührend, aufwühlend und immer präsent. Egal durch welche toskanische Stadt man gerade flaniert, aus kleinen Seitengässchen dringen immer ein paar Noten klassische Musik oder Straßenmusiker spielen auf der Piazza. Verdi oder Puccini zum Espresso? In Italien ganz normal. Und wenn man ein bisschen Glück hat, so wie wir in Montepulciano, kommt man ganz spontan in den Genuss eines Orchesterkonzertes mit atemberaubender Kulisse.


Aber jetzt genug geschwärmt!
Kommt, ich nehme euch mit auf eine kleine (Bilder)Reise quer durch meine Toskana.




Abendstimmung Toskana

Weinreben Toskana


Von Arezzo bis Montepulciano

Begonnen haben wir unsere Toskana-Reise dieses Mal mehr im Süden der Region.
Arezzo, Cortona, Pienza, Siena, das Crete-Gebiet, welches wirklich einzigartig in seinem Aussehen ist. Ein bisschen erinnert das Gebiet durch seine Trockenheit und die Weite beinahe an eine Wüste.

Ganz anders hingegen sieht es im Hinterland von Siena, dem Val D`Orcia Tal, aus:
Sanfte Hügellandschaften mit reicher Vegetation wie Olivenhainen, schwungvollen Zypressenalleen und Kastanienbäumen, Weinreben und Buchen wohin man blickt. Ein faszinierendes Panorama wie aus dem Bilderbuch und den Fernblick genieße ich, wo ich ja in den Bergen aufgewachsen ist, ganz besonders.



Blick von Volterra


Dom von Siena

Sonnenschirm Parade in Empoli




Eine unserer Neuentdeckungen in diesem Urlaub war die malerische Kleinstadt Montepulciano.
Bekannt vor allem bei Wein- und Musikliebhabern, ist sie reich an geschichtlichen Spuren und Bauten und mit einer wunderbaren Piazza Grande, die zum Verweilen einlädt.

Jeden Sommer findet dort übrigens auch das berühmte Musikfestival Cantiere internazionale d`arte (ein besonderes kulturelles Highlight) statt, welches von dem deutschen Komponisten Hans Werner Henze gegründet wurde.



Montepulciano in den Abendstunden



In der darauffolgenden Woche haben wir noch einmal das hübsche Städtchen San Gimignano besucht. Bekannt durch seine mittelalterlichen Türme, aber auch touristischer Hauptanziehungspunkt der Toskana und in den Sommermonaten völlig überlaufen. Wir waren vor zwei Jahren im Frühjahr schon mal hier und das war wesentlich entspannter und angenehmer.


Weiter ging es mit einem kurzen Abstecher nach Florenz (dabei empfiehlt es sich unbedingt außerhalb der Stadt zu parken und Florenz mit den Hop on/Hop off Bus zu erkunden), Lucca, Empoli und durch das Cecina-Tal nach Volterra.
Volterra hat mir mitunter am besten gefallen. Eine so tolle Stadt mit unglaublicher Atmosphäre, die mich echt gefangen hat und noch kein solcher Touristen-Magnet ist, wie andere toskanische Städte.

Und dort oben, über den Dächern der Stadt, haben wir beschlossen wiederzukommen!


Über den Dächern von Volterra




Blühender Hinterhof in der Toskana



Ich hoffe, die kleine Reise hat euch gefallen. Wart ihr auch schon mal in der Toskana?
Was waren denn eure Highlights?


Ein sonniges Wochenende für euch und viele Sehnsuchtsgrüße! 

♥ Rebecca




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